Open-Office-Experiment bei Schumacher:

17.11.2015 - 15:41 Uhr Schumacher

Werbeagentur zieht in Schauraum

Schumacher zeigt sich derzeit ungewöhnlich belebt: Menschen bevölkern bis in die Nacht hinein unsere Büromöbel-Ausstellung. Sie konzipieren, schreiben und gestalten; brüten in gemütlichen Lounge-Nischen, diskutieren eifrig im Konferenz-Schauraum. Was hinter dem rätselhaften Treiben steckt? – Die Agenturen enorMedia und Feinrot sind in unsere Ausstellung gezogen. Die Werbe- und Mediaexperten wagen ein nie da gewesenes Experiment: Bis April leben sie ein Bürokonzept, das wir für sie maßgeschneidert haben. Sie füllen die Bürowelt von Schumacher mit pulsierender Produktivität – und werden selbst ein Teil der Ausstellung. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Das Experiment begann mit einer zunächst sonderbar klingenden Idee. Die Mediaagentur enorMedia suchte uns auf. Sie benötigte für ihr geplantes neues Quartier ein Bürokonzept, das Teamarbeit erleichtern sollte. Zudem sollte es einer grundlegenden Veränderung Rechnung tragen: Als Feinrot steht die Kreativabteilung seit November auf eigenen Beinen, wächst zu einer eigenständigen, klassischen Werbeagentur. Hingegen konzentriert sich enorMedia künftig ganz aufs Media-Geschäft. Ein Besuch unseres Schauraums zeigte: Größe und Bürokonzept der Ausstellung entsprachen genau dem Bedarf. Und schon lag die Idee im Raum, das neue Konzept gleich vor Ort auszuprobieren.

Der Einfall stieß sogleich auf offene Ohren: Der legendäre Schweizer Büromöbelhersteller Vitra stieg gleich ins Experiment ein. Entstanden ist eine zukunftsweisende, innovative Bürowelt; ein offenes Büro, das flexible Teamarbeit erleichtert und Rückzugsräume schafft – in einem großen Raum. Wie nützlich und produktiv das moderne Großraumbüro sein kann, können Besucher jetzt selbst erleben. Und ganz nebenbei räumt die gelebte Bürowelt verbreitete Vorbehalte gegen Großraumbüros aus; namentlich Lärm, fehlende Privatsphäre und mangelnde Sicherheit.

Das offene Büro bietet Raum für vielfältige Arbeitssituationen: Abgeschlossene Räume ermöglichen Viel-Telefonierern ungestörte Gespräche. Kleine Nischen eignen sich für spontane Kurzmeetings. Gruppenarbeitsplätze laden zum Teamwork ein. Bequeme Lounge-Möbel fördern Denkarbeiten. Und auch ein Ort für ein geselliges Miteinander findet sich im Kaffee-Bereich. Die Dynamik ist direkt zu spüren: Das offene Büro vereinfacht Teamarbeit in flexiblen Gruppen, verkürzt Informationswege und erhöht mit einer inspirierenden Umgebung Motivation und Produktion. Genau richtig für kreative Arbeit. Wir sind schon gespannt, wie sich das Experiment in den kommenden Wochen entwickelt. Schauen Sie doch einmal vorbei.

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